Zweifach Gutes tun: Doppelmitgliedschaften in Feuerwehren

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Kurze Beschreibung des Werkzeugs

Doppelmitgliedschaften in Feuerwehren sind vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des teilweise hohen Pendleranteils in den Kommunen inzwischen in verschiedenen Bundesländern möglich (u. a. Bayern, Niedersachsen, NRW, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Sachsen-Anhalt). Der Schwerpunkt der Tätigkeit soll am Wohnort liegen, am anderen Ort wird die Feuerwehr „unterstützt“. Dadurch wird von Anbieterinnne- und Anbieterseite auf Multilokale zugegangen. Multilokale Mitglieder der Feuerwehren sowie Pendlerinnen und Pendler können sowohl ihr Engagement im Heimatort fortsetzen als es auch an einem zweiten Ort ergänzend ausüben. Zielgruppe sind demnach sowohl Outgoings als auch Incomings.

Mögliche Wege der Umsetzung

  • Doppelmitgliedschaften in freiwilligen Feuerwehren ermöglichen und bewerben
  • Aufnahme von „Doppelmitgliedern“ in Feuerwehren

Zu erwartende Effekte für die Kommunen / die Region

Brandschutz wird besser besetzt und die Multilokalen können sich auch an anderen Orten einbringen.

Good practice (Beispiele)

Doppelmitgliedschaften

Strategie: Attraktive Lebensbedingungen für Multilokale schaffen

Zielgruppe: Incomings, Outgoings

Räumliche Ebene: kommunal

Projektart: organisatorisch, beratend/vermittelnd

Handlungsfeld: Bürgerschaftliches Engagement

Mögliche Projektträgerinnen und Projektträger: Freiwillige Feuerwehr

Mögliche Projektpartnerinnen und Projektpartner: