Zwischendurch: Zwischenvermietungen phasenweiser leerstehender Wohnungen

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Kurze Beschreibung des Werkzeugs

Phasenweise leerstehender Wohnraum kann zwischenvermietet werden. Diese Projektidee kann v. a. für Studierende, multilokal lebende Arbeitskräfte oder Incomings interessant sein, die kurzfristig auf der Suche nach kurzzeitigen Unterkünften sind. Zum einen können die Anforderungen Multilokaler auf der Suche nach temporärem Wohnraum bei Plattformen und Wohnraumbörsen berücksichtigt werden (vgl. Projektidee W 005). Zum anderen können Eigentümerinnen und Eigentümer über die Rahmenbedingungen von zwischenzeitlichen Vermietungen informiert und beraten werden. Auch für Regionen und Kommunen gibt es vorteilhafte Auswirkungen: So wird Leerstand durch eine weitere Nutzung des Gebäudebestands vermieden und Ortskerne erhalten. Günstig ist eine Zusammenarbeit von Region und Kommunen: Die Beratung von Eigentümerinnen und Eigentümern zu Zwischenvermietungen „lohnt“ sich – insbesondere in ländlicheren Regionen – wahrscheinlich eher auf Kreisebene.

Mögliche Wege der Umsetzung

  • Berücksichtigung im Rahmen einer – noch zu installierenden – digitalen Wohnraumbörse (vgl. Projektidee W 005) als Plattform für Kurzzeitmieten (angelehnt an Airbnb, unkomplizierte Untermietverträge für flexible Mietdauern und andere Zwischennutzungen)
  • Einrichtung einer Beratung von Eigentümerinnen und Eigentümern
  • Bewerben dieses „Modells“ in den Kommunen und bei den Eigentümerinnen und Eigentümern
  • In Regionen mit verfestigten Leerständen von Wohnraum: Ggf. Instandsetzung des Wohnraums für phasenweise Vermietung auf „geringem Standard“ – dann interessant für Multilokale mit geringem Einkommen

Zu erwartende Effekte für die Kommunen / die Region

Durch die Zwischenvermietung finden Incomings schnell und zumeist preiswert eine Unterkunft. Leerstand wird verringert und der angespannte Wohnungsmarkt entlastet. In Regionen mit verfestigten Leerständen von Wohnraum: Milderung der negativen Effekte des Leerstandes.

Strategie: Attraktive Lebensbedingungen für Multilokale schaffen

Zielgruppe: Incomings

Räumliche Ebene: lokaler Standort, kommunal, regional

Projektart: baulich-räumlich, organisatorisch, beratend/vermittelnd

Handlungsfeld: Wohnen

Mögliche Projektträgerinnen und Projektträger: Kommunen, Landkreis

Mögliche Projektpartnerinnen und Projektpartner: Wohnungswirtschaft, Unternehmen, Lokale Bevölkerung