Was brauchen wir: Ermittlung des Bedarfs an Zweitwohnungen

W 002
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Werkzeug-Bild

Kurze Beschreibung des Werkzeugs

Als Voraussetzung für eine Überprüfung, inwieweit das lokale und regionale Wohnungsangebot aus Sicht der Multilokalen „bedarfsgerecht“ ist, wird der bestehende Bedarf in Annäherung ermittelt. Die Bedarfe der Multilokalen sind dabei so breit gefächert wie die Motivationen und Ursachen der Multilokalität. Im ersten Ansatz wird dem Wohnbedarf von Menschen nachgegangen, die aus Arbeitsgründen temporär im Landkreis sind (Incomings). Dies kann eine Diversifizierung des Wohnungsmarktes zur Folge haben. Wird das Ziel der Innen- vor Außenverdichtung dabei umgesetzt, können außerdem Ortskerne bewahrt und der Gebäudebestand in andere Nutzungen überführt werden. Die Bedarfsermittlung kann eine Grundlage kommunaler Wohnbaukonzeptionen (vgl. Projektidee W 001) sein.

Mögliche Wege der Umsetzung

  • Telefonische Befragungen der ansässigen Unternehmen zu der Anzahl Multilokaler im Betrieb und deren Bedarf an Zweitwohnungen
  • Aufbereitung der Ergebnisse u. a. als Grundlage konzeptioneller und strategischer Überlegungen
  • Ableitung von Empfehlungen für weitere Arbeitsschritte

Zu erwartende Effekte für die Kommunen / die Region

Durch die erhobenen Daten zum Bedarf an Wohnraum können Kommunen (und Unternehmen) die Wohnungsmarktentwicklungen entsprechend beobachten und ggf. steuernd eingreifen. Dadurch kann angespannten Wohnungsmärkten vorgebeugt werden.

Good practice (Beispiele)

Strategie: Attraktive Lebensbedingungen für Multilokale schaffen

Zielgruppe: Incomings

Räumliche Ebene: kommunal, überkommunal, regional

Projektart: analytisch, konzeptionell, beratend/vermittelnd

Handlungsfeld: Wohnen

Mögliche Projektträgerinnen und Projektträger: Kommunen

Mögliche Projektpartnerinnen und Projektpartner: Wohnungswirtschaft, Unternehmen