Kreativ arbeiten: Coworking-Space für Start ups, Kreative und Multilokale

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Werkzeug-Bild

Kurze Beschreibung des Werkzeugs

Das Modell des Coworking-Spaces ist in Städten, v. a. ausgerichtet auf Junge, Kreative, ein inzwischen gängiges Modell. Auch in ländlichen Räumen gibt es zunehmend Beispiele für dieses Angebot an gemeinsam, zeitweise und flexibel nutzbaren Arbeitsplätzen für Menschen aus ganz unterschiedlichen Branchen. Diese Modelle können auf Multilokale ausgeweitet werden. Outgoings können dabei – im Einverständnis mit ihrem Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber – den Anteil ihrer „Heimarbeitszeit“ ausweiten. Durch Nutzung des Coworking-Space können sie dann die Vorteile des „am Ort Bleibens“ mit dem Arbeiten von zu Hause aus verbinden. Darüber hinaus können Unternehmen, z. B. für multilokale Incomings „auf Zeit“, das Arbeitsplatzangebot eines Coworking- Spaces nutzen.
Voraussetzung für Coworking-Space ist in nahezu jedem Fall eine gute Internetanbindung – eine Anforderung, die insbesondere in ländlichen Räumen gezielt geklärt werden muss.

Mögliche Wege der Umsetzung

  • Bedarfsanalyse vor Ort
  • Klärung der Trägerschaft (Privatwirtschaftliche oder kommunal)
  • Klärung von Kosten und Finanzierung (ggfs. Förderung)
  • Betriebsmodell, Angebotsstruktur entwickeln
  • Standort und Immobilie klären und finden (Umbau oder Neubau)

Zu erwartende Effekte für die Kommunen / die Region

Stärkere Bindung von Outgoings an den „Heimatort“. Über Multilokalität hinaus: Positiver Imagebaustein für die Kommune (Image-Stichpunkte u. a.: modern, frisch, innovativ, kreativ).

Strategie: Attraktive Lebensbedingungen für Multilokale schaffen

Zielgruppe: Incomings, Outgoings

Räumliche Ebene: lokaler Standort

Projektart: baulich-räumlich, organisatorisch, beratend/vermittelnd

Handlungsfeld: Unternehmen, Soziale und technische Infrastruktur

Mögliche Projektträgerinnen und Projektträger: Kommunen, Investorinnen und Investoren

Mögliche Projektpartnerinnen und Projektpartner: Unternehmen