Gut ausgestattet: Überprüfung und ggfs. Anpassung sozialer Infrastrukturen

TSI 001
Icon Array
Werkzeug-Bild

Kurze Beschreibung des Werkzeugs

Kommunen überprüfen ihr Angebot an sozialer Infrastruktur u. a. vor dem Hintergrund der Anforderungen von Multilokalen (v. a. Outgoings) und passen das Angebot ggf. an um diese zu unterstützen (z. B. Kinder- oder Seniorenbetreuung). Eine Berücksichtigung der Bedürfnisse Multilokaler kann diese bzw. Haushalte, in denen ein Mitglied multilokal lebt (Outgoing), unterstützen.
Im Zuge des Fachkräftemangels sind Unternehmen ggf. für Kooperationen mit Kommunen im Bereich der sozialen Infrastruktur ansprechbar, mit den Zielrichtungen, Incomings einen „Familiennachzug“ attraktiver zu machen und damit die Fachkräfte stabiler an das Unternehmen zu binden bzw. Haushalte mit einem multilokalen Mitglied (Outgoing) zu halten.

Mögliche Wege der Umsetzung

  • Bedarfserhebung bei Multilokalen und ihren Haushalten (durch die Kommunen)
  • Abgleich mit dem vorhandenen Angebot sowie Identifikation von ggfs. bestehenden Angebotslücken (inhaltlich und/oder zeitlich)
  • Ansprache von Unternehmen mit der Zielrichtung einer Kooperation oder Beteiligung
  • Angebotserweiterung oder Anpassung

Zu erwartende Effekte für die Kommunen / die Region

Durch die Bereitstellung der sozialen Infrastrukturen gewinnt die Region an Attraktivität. Outgoings können mit einem attraktiven sozialen Versorgungsangebot (Betreuung von Kindern oder Seniorinnen und Senioren etc.) am Hauptwohnsitz gehalten werden. Für Incomings kann der (temporäre) Zuzug der Familie attraktiver werden.

Strategie: Multilokale sesshaft machen, Attraktive Lebensbedingungen für Multilokale schaffen

Zielgruppe: Incomings, Outgoings

Räumliche Ebene: kommunal

Projektart: analytisch, organisatorisch, beratend/vermittelnd, vernetzend

Handlungsfeld: Soziale und technische Infrastruktur

Mögliche Projektträgerinnen und Projektträger: Kommunen

Mögliche Projektpartnerinnen und Projektpartner: Kommunen, Unternehmen, Verbände/Vereine