Klein aber oho: Bau von kleinen Wohneinheiten Bau von kleinen Wohneinheiten (z. B. Minihäuser)

W 010
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Kurze Beschreibung des Werkzeugs

Kleinere Wohneinheiten werden u. a. von Studierenden und multilokal lebenden Arbeitskräften (Incomings) nachgefragt und häufig für einen kurzen bis mittelfristigen Zeitraum bewohnt. In vielen – insbesondere ländlichen Kommunen – fehlen kleine Wohnungen, obwohl auch ältere Ortsansässige kleinere Wohnungen nachfragen. Die Kommunen können den Bau und die damit einhergehende Diversifizierung des Wohnungsmarkts durch Beratungen und ggf. Schaffung von Planungsrecht unterstützen (vgl. Projektidee W012). Auf eigenen Grundstücken können Kommunen den Bau auch selber übernehmen. In die Planung kleinerer Wohneinheiten sollten Multilokale eingebunden werden, um bedarfsgerecht zu planen und zu bauen sowie die Chancen für innovative Konzepte (z. B. Micro compact home, Variowohnungen etc.) zu klären.

Mögliche Wege der Umsetzung

  • Ermittlung des Bedarfs an kleinen Wohnungen als Voraussetzung
  • Beratungen und Eigentümerinnen und Eigentümern: vgl. Projektidee W 006
  • Ggf. Planungsrecht schaffen: vgl. Projektidee W 012
  • Planung ggf. mit Beteiligung von Multilokalen
  • Bau
  • ggf. Verknüpfung mit einem Servicewohnhaus: vgl. Projektidee W009

Zu erwartende Effekte für die Kommunen / die Region

Durch den Bau von kleinen Wohneinheiten werden die Kommunen für Studierende und Incomings attraktiver und der Wohnungsmarkt entspannt sich.

Strategie: Attraktive Lebensbedingungen für Multilokale schaffen

Zielgruppe: Incomings

Räumliche Ebene: lokaler Standort, kommunal

Projektart: baulich-räumlich, beratend/vermittelnd

Handlungsfeld: Wohnen, Soziale und technische Infrastruktur

Mögliche Projektträgerinnen und Projektträger: Kommunen, Wohnungswirtschaft, Bauherrin und Bauherr

Mögliche Projektpartnerinnen und Projektpartner: Kommunen, Wohnungswirtschaft, Unternehmen, Lokale Bevölkerung, Multilokale, Investorinnen und Investoren