Impulse setzen: Wettbewerb zu flexiblen und anpassungsfähigen Wohnformen

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Kurze Beschreibung des Werkzeugs

Flexible und anpassungsfähige Wohnformen für mehrere Nutzergruppen (z. B. „Systemhauslösungen“) können den unterschiedlichen Bedarfen diversifizierter Lebensstile (u. a. Multilokalität) nachkommen. Sie sind in der Lage, sich an geänderte Rahmenbedingungen anzupassen. Z. B. kann es um eine Anpassung an die jeweilige Lebensphase gehen sowie um die Anpassung an neue und andere Zielgruppen, z. B. Multilokale Incomings. Dabei können Neubauten zu vielfältigeren Angeboten auf dem Wohnungsmarkt führen und Umbauten des Gebäudebestands zur Bewahrung von Ortskernen. Um gerade auch für kleinere Kommunen in ländlichen Räumen „passende“ Bau- und Wohnformen zu finden, wird ein entsprechender Wettbewerb ausgelobt. Themen des Wettbewerbs können dabei sowohl Neubauten als auch Umbauten sein.

Mögliche Wege der Umsetzung

  • Auslobung eines Wettbewerbs für anpassungsfähige Wohnformen sowohl im Alt- als auch im Neubau, entweder durch den Kreis, eine Kommune oder die Wohnungswirtschaft
  • Mögliche Themen u. a.: zeitgemäßes, barrierefreies Bauen zu realisierbaren Preisen, Flexibilität in den Wohnungsgrößen, Bedarfe von Multilokalen, Konzepte zu privaten und gemeinschaftliche genutzten Räumen usw.
  • zwei Wettbewerbe: einmal Neubau, einmal Umbau
  • die Wohnungswirtschaft als Partnerin für die Durchführung des Wettbewerbs gewinnen
  • Je nach Verfügbarkeit geeigneter Grundstücke kann der Wettbewerb mehr oder weniger direkt realisiert werden

Zu erwartende Effekte für die Kommunen / die Region

Die Wettbewerbsergebnisse können – über die Verwendbarkeit für das jeweilige Einzelgrundstück hinaus – in der Region Impulse setzen, sich mit dem Thema intensiver auseinanderzusetzen und ggf. andere Projekte anstoßen. Dabei kann ein Fokus auf ländlicher Baukultur liegen, um die Identifikation von Bewohnerinnen und Bewohnern mit der Heimat zu stärken.

Strategie: Attraktive Lebensbedingungen für Multilokale schaffen

Zielgruppe: Incomings

Räumliche Ebene: lokaler Standort, kommunal, überkommunal

Projektart: baulich-räumlich, organisatorisch

Handlungsfeld: Wohnen, Unternehmen

Mögliche Projektträgerinnen und Projektträger: Kommunen, Landkreis

Mögliche Projektpartnerinnen und Projektpartner: Wohnungswirtschaft