Multilokalität in städtischen und ländlichen Räumen – Chancen oder Herausforderungen?

Tagung am 14. März 2019 am Institut für Umweltplanung der Leibniz Universität Hannover, Herrenhäuser Str. 2a, Gebäude 4107, Räume 009 und 020

Wir möchten allen Referent*innen und Teilnehmer*innen für den interessanten Austausch danken!!!

Das Programm der Tagung finden sie hier.

In zwei thematischen Blöcken referierten und diskutierten rund 30 Fachleute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Aspekten berufsbedingter Multilokalität sowie den Auswirkungen multilokaler Lebensweisen auf bürgerschaftliches Engagement. Frank Othengrafen (Leibniz Universität Hannover) eröffnete und begrüßte die Teilnehmer*innen.

Im ersten Themenblock zu Mobilität und Arbeitswelt: Berufsbedingte Multilokalität in städtischen und ländlichen Räumen präsentierte Frau Hille (FH Erfurt) ihr Promotionsvorhaben „Multilokalität und Mobilität – Unterwegs zwischen hier und dort“.

Außerdem stellten Frau Dittrich Wesbuer (ILS NRW) und Herr Albrecht (GGR) „Pendeln, Umziehen oder mehrörtig leben? Modellierung arbeitsbezogener Multilokalitätvor.

Frau Stadtler (ILS NRW) referierte unter dem Titel „Der Einfluss von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern auf berufsbedingtes multilokales Wohnen – Das Fallbeispiel Stuttgart“

Zudem präsentierte Frau Greinke (Leibniz Universität Hannover) ihr Promotionsvorhaben „Temporäre An- und Abwesenheiten Beschäftigter in ländlichen Räumen – Multilokale Lebensweisen und deren Auswirkungen auf Unternehmen und Kommunen“.

Des Weiteren gab Frau Kramer (Karlsruher Institut für Technologie) einen Einblick in „Multilokales Leben außerhalb der Stadt – Einblicke in den Arbeitsalltag von Beschäftigten in der Landwirtschaft und im Pflegeberuf“

Im zweiten Themenblock Multilokalität und die Veränderungen sozialer Strukturen und des bürgerschaftlichen Engagements stellte Herr Fischer ( Uni Hamburg ) “ Multilokalität und Infrastruktur im Wiener Umland: Eine Fallstudie zum nördlichen Burgenland“ vor.

Herr Rüger (Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung) referierte zu „Berufsbezogene multilokale Lebensformen und bürgerschaftliches Engagement in Deutschland: Gibt es Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Herkunftsregionen?“.

Außerdem fragte Herr Petzold (Ruhruniversität Bochum) „Wann engagieren sich Shuttles an ihrem Arbeitsort?  Einige Hypothesen und erste Befunde“.

Des Weiteren präsentierten Herr Othengrafen und Frau Greinke (beide Leibniz Universität Hannover) „Zum Einfluss multilokaler Lebensweisen auf das bürgerschaftliche Engagement in ländlichen Räumen„.

Herr Danielzyk (ARL) fasste die Ergebnisse der Tagung zusammen. Abschließend tauschten sich die Teilnehmer*innen bei einem Get-Together aus.